Aufgrund starken Geruchs wurde am Samstagabend ein Großaufgebot der Achimer Feuerwehr inkl. des Gefahrengutzuges alarmiert. Gemeldet wurde die Geruchsbelästigung in der nähe eines großen Metallbetriebes. Im Laufe der Erkundung konnte die Quelle des Geruches in der Halle eines nahegelegenen Entsorgungsbetriebes ausgemacht werden.

In der Halle des Betriebes entstand, aus bisher ungeklärter Ursache, an einem Radlader ein Schwelbrand. Aufgrund des Sauerstoffmangels in der gut Isolierten Halle konnte sich das Feuer jedoch nicht ausbreiten. Was zu einer hohen Konzentration von Kohlenmonoxid in der Halle führte. Um die Halle zu belüften und mögliche Glutnester abzulöschen mussten wir in die Halle vordringen, die Türöffnung war ein besonders heikler Moment, da es durch die Zuführung von Sauerstoff jederzeit zu einer durchzündung hätte kommen können. Glücklicherweise kam es dazu nicht.

Aufgrund der hohenKonzentration von Kohlenmonoxid konnten sämtliche Arbeiten im direkten Umfeld der Halle nur unter schwerem Atemschutz erfolgen, was den Einsatz erschwerte. Hinzu kamen die Temperaturen, wodurch wir die Einsatzstelle immer wieder mit Streusalz abstreuen mussten um die Verletzungsgefahr zu reduzieren.

Nachdem wir die Halle mit Hochdrucklüftern belüftet haben und ausschließen konnten, dass es noch verbleibende Glutnester gibt, konnten wir die Einsatzstelle räumen und an die Polizei übergeben. Aufgrund der ausgetretenen Gase darf die Halle die nächsten 24 Stunden nicht betreten werden.