Zwei mal (am 26.07. und 30.07.) wurden wir zu (unterschiedlichen) Wohnhäusern in der Fahrenheitstraße gerufen. Laut Leitstelle stünde jeweils der Keller 50cm tief unter Wasser. Beide mal mussten wir vor Ort allerdings feststellen, dass der Wasserstand maximal 2cm betrug. Als Feuerwehr stehen wir gerne zur Gefahrenabwehr rund um die Uhr bereit. Allerdings können wir bei derart wenig Wasser nicht viel ausrichten. Wir haben eine Kellersaugpumpe, die jedoch auch nur bis zu einer Höhe von ca.1,5cm Wasser absaugen kann. Eine solche Pumpe wird bei völlig überschwemmten Objekten eingesetzt, um grössere Schäden zu vermeiden. Bei Wasserständen, wie wir sie vor Ort mit knapp 2cm angefunden haben, ist eine Alarmierung der Feuerwehr nicht gerechtfertigt. Da wir keine professionelle Reinigungsfirma sind, können wir ihren Keller nicht komplett trocknen. Empfehlen tun wir allerdings die eigenständige Verwendung von Feudel und Lappen.

Wir möchten bitten, bei drohender Gefahr für Leib und Leben nicht zu Zögern und sofort den Notruf zu wählen. In anderen Situationen möchten wir Sie davor bewahren, die Kosten eines ungerechtfertigten Feuerwehreinsatzes auf sich nehmen zu müssen. Stellt sich nämlich an einer Einsatzstelle heraus, dass keine Gefahr drohte und die Alarmierung der Feuerwehr unberechtigt war, kann der Anruf zur Übernahme der Kosten aufgefordert werden. Das Geld ginge dann an die Stadt Achim. Für uns als Ehrenamtliche bleibt nur die schlechte Stimmung über einen unnötigen Weckruf am Sonntagmorgen.